MEIN FAHRRAD UND ICH

Auf 2 Rädern die Welt entdecken 

Mit dem Rad auf der Jagd nach dem Elch

The Beginning


Wir befinden uns in der Adventszeit 2019. Arian und ich sitzen an unserer Urlaubsplanung 2020, unwissend darüber, welche Nachricht uns alle im März 2020 treffen sollte. Wir kamen also auf die Idee Schweden und Dänemark mit dem Fahrrad zu entdecken, um einfach mal eine andere Art von Urlaub zu haben. Denn so einen Roadtrip, bei dem man jeden Tag in einer anderen Stadt aufwacht, erschien uns als sehr aufregende, spannende Art des Reisens. 

Die Idee stand nun erstmal so im Raum und wir behielten dies im Hinterkopf, immerhin mussten wir ja so nicht groß im Voraus planen. Im März kam dann das Übel - CORONA. Bald wurde klar, unser Urlaub im September könnte in Gefahr geraten, denn immer mehr Länder schlossen ihre Grenzen. Trotzdem wollten wir an unserem Ziel festhalten und planten weiter unsere Reise durch Dänemark und Schweden. Inzwischen war auch der Tobias mit an Bord, sodass wir uns die Planung besser aufteilen konnten. Als uns klar wurde, dass uns bei Grenzüberschreitung von Dänemark nach Schweden eine 10-tägige Quarantäne erwarten würde, entschieden wir uns für die direkte Überfahrt mit der Fähre von Travemünde nach Malmö. 

Am 2.9. ging dann schließlich unsere Reise los. Von Schöneiche machten wir uns gegen frühen Nachmittag mit dem Auto auf nach Travemünde, um von dort mit unseren Rädern und der Fähre nach Malmö überzusetzen. Wir hatten uns entschieden eine Nachtfähre zu nehmen und in einer Kabine zu schlafen, um am frühen Morgen unsere eigentliche Reise in Malmö starten zu können. 



5:30 klingelte der Wecker. Während ich durch den Alarm meines Handys geweckt wurde, schliefen die beiden Schlafmützen, Tobi und Ari, weiter tief und fest vor sich hin. Na gut deren Pech, dann genieße ich den Sonnenaufgang und den traumhaften Blick auf die Öresundbrücke halt allein. :D 

Kurz vor 7 Uhr lief die Fähre dann in den Hafen ein und wir fuhren mit unseren Rädern zwischen Autos und Lastwagen von der Fähre auf das schwedische Festland.



Nachdem wir alles nochmal neu sortiert und an unseren Rädern befestigt hatten, machten wir uns auf den Weg in das Zentrum von Malmö, um die Stadt ein wenig zu erkunden. Natürlich war um diese Zeit noch nicht so viel los auf den schwedischen Straßen, was auch ganz gut war, denn so hatten wir es einfacher uns erstmal zurecht zu finden in der Stadt, ohne den anderen Verkehrsteilnehmern mit unseren Rädern groß im Weg zu sein. Da wir noch nichts gegessen hatten, entschlossen wir uns erstmal in einem kleinen Café zu frühstücken. Selbstverständlich genehmigten wir uns einen leckeren Kaffee und schwedentypisch eine Zimtschnecke. 

Anschließend haben wir uns noch eine Kirche angesehen und einen kleinen Schlosspark. Doch sollte dies ja keine große Stadtbesichtigung sein, sondern eine Rundreise durch Schweden. Also machten wir uns gegen späten Vormittag auf den Weg, unserem ersten großen Ziel Göteborg, ein Stück näher zu kommen.

Am Abend erreichten wir erschöpft unseren ersten Campingplatz. Wir machten uns sofort an den Zeltaufbau, weil es bereits dunkel wurde und wir keine Lust hatten alles im Dunkeln zu machen, zumal wir das Zelt bisher nur einmal zur Probe aufgebaut haben und uns somit noch die nötige Routine für einen schnellen Aufbau fehlt.

Nachdem des Zelt stand und wir gegessen hatten, gingen wir erschöpft aber glücklich schlafen und freuten uns schon auf den nächsten Tag. 

Was wir wohl noch so erleben werden in den nächsten Tagen?

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